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Etikettenherstellung

Pflanzenetiketten - Dienstleistung der Baumschulen

Not macht erfinderisch: Schon unsere Altvorderen standen vor dem Problem, Pflanzenetiketten dauerhaft zu beschriften. Da Laubgehölze während der Hauptverkaufszeit in ihrer Sortenvielfalt damals wie heute nur schwer zu unterscheiden sind, schob man in Glasröhren, die etwa die Form eines Reagenzglases hatten, beschriftete, etikettenähnliche Zettel . Mit einem Stöpsel wurden sie vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt und mittels eines Drahtes an den Pflanzen befestigt. Diese ‘Flaschenetiketten’ sind heute echte Museumsstücke und wirken wie Relikte längst vergangener Epochen.

Und heute?

Thermo-Transfer-Schlaufen- und Thermo-Transfer-Stecketiketten aus unserer hauseigenen Produktion gestatten alle Möglichkeiten des wetterfesten Aufdrucks in bisher nicht gekannter Qualität. Egal ob Firmenlogo, aufwändige Pflanzenbeschreibungen oder EAN-Codes. Damit können auch Pflanzen in eine betriebliche Warenwirtschaft einbezogen werden. Das Lesen dieser EAN-Codes mittels Scanner an der Kasse im Garten-Center oder im Gartenfachhandel sind die Regel.

Thermo-Transfer-Etiketten lassen sich blanko oder bedruckt bestellen. Für eine optisch anspruchsvolle Darstellung des Firmenlogos o.Ä. empiehlt sich ein (mehr-)farbiger Druck.

Bedruckte TT-Etiketten:

Bedruckte TT-Etiketten

Der verbleibende Platz bzw. die Rückseite kann dann in der Baumschule für den individuellen Druck z.B. eines EAN-Codes, einer Pflanzenbezeichnung o.Ä. genutzt werden.

Laser-Color-Etiketten kann sich der Baumschuler mit einem Farblaser-Drucker selbst beschriften. Mit der Digitalkamera macht er seine eigenen Bilder, um diese für die betriebseigene Etikettengestaltung zu nutzen. Zur Zeit lassen sich mit dieser Technologie sowohl Schlaufen- und Stecketiketten als auch Quartierschilder in DIN A4 oder DIN A5 herstellen.

Zwei aktuelle, extrem dauerhafte Beschriftungsmöglichkeiten für völlig unterschiedliche Einsatzbereiche sind:
Das „Printikett“, ein Hängeetikett mit einer Außenhaut aus Aluminium. Dieses Etikett wird mit einem Kugelschreiber beschriftet. Die Schrift prägt sich in das Material ein und ist auch nach Jahren noch gut lesbar.

So langlebig das Printikett auch ist, ist es vom äußeren her doch eher nur für den Produktionsbereich geeignet.
Wesentlich repräsentativer ist da schon:

Das neue Laser-Gravierschild: Im Jahre 2005 wurde in eine neue Technik investiert. Mit diesem Laser-Gravur-Gerät lassen sich repräsentative Gravierschilder aus Acryl in den Größen 12 x 6 cm und 18 x 6 cm sowie hochwertige Schilder aus mattem, eloxiertem Aluminium in den gleichen Größen herstellen. Diese Schilder lassen sich im Gegensatz zu den bisherigen Gravuren problemlos mit Logos u.Ä. versehen.

Wie alles begann...

Die ersten maschinell bedruckbaren Etiketten waren aus PVC. Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts schufen sie die Grundlage für den Siegeszug der bedruckten und unbedruckten Hängeetiketten. Bis zum heutigen Tage hat sich an der Herstellung der Zeit und Geld sparenden Hängeetiketten nichts Prinzipielles geändert. Nach wie vor wird jedes Etikett im Bruchteil einer Sekunde gelocht, geöst, gedrahtet und abgeschnitten.

Geschützte Rosensorten kennzeichnet man seit Jahrzehnten mit bedruckten Hängeetiketten. Die Schutzetiketten bilden den Nachweis, dass die mit ihnen versehenen Rosensorten ordnungsgemäß als Lizenzsorten registriert sind. Durch die Entwicklung unterschiedlicher Stanzformen wurden im Laufe der Jahre u.a. Schlaufen- und Stecketiketten entwickelt.

Hänge-Etiketten-Herstellung

Hänge-Etiketten-Herstellung bei Meyer nach der seit Jahrzehnten bewährten Methode

Do-It-Yourself

Ein Meilenstein in der Geschichte der Etiketten war Ende der 50er Jahre die Einführung von Schlaufenetiketten auf der Kunststoffrolle (erst in den 80er Jahren folgten Tyvek-Etiketten) für den betriebseigenen Druck. Parallel zu der Entwicklung der Stanztechnik lief die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung in den Baumschulen.

Die angebotenen Schlaufenetiketten-Rollen versetzten die Betriebe nunmehr in die Lage, ihre Etiketten den betriebseigenen Bedürfnissen anzupassen. Zudem brachte der Wegfall der manuellen Etikettenbeschriftung eine bedeutsame Kosteneinsparung.

Jahrelang federführend waren hier die Tyvek-Schlaufenetiketten für Nadeldrucker. Diese Etiketten gibt es entweder neutral weiß oder farbig in rot, gelb, blau, orange, grün und rosa. Erhältlich sind die Tyvek-Etiketten in praktischer Faltenlage. Die Etiketten werden direkt vom Stapel in den Drucker eingezogen. Das Material zeichnet sich durch hohe Reißfestigkeit, Unempfindlichkeit gegenüber Nässe und Schimmel und hohe Flexibilität aus. Es ist optimal zur Beschriftung durch EDV-Drucker geeignet. Der Druck ist sofort wisch- und wetterfest.

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